Raspberry Pi, Raspbian Jessie: Chromium GUI Autostart

Um ein Programm, in unserem Beispiel Chromium als Webbrowser, in Raspbian starten zu können, müssen wir ein File im Autostart-Ordner (~/.config/autostart/) des Desktops (beim angemeldeten User) anlegen.

sudo nano ~/.config/autostart/chromiumstart.desktop

Wir ergänzen das File mit folgendem Inhalt.

[Desktop Entry]
Type=Application
Hidden=false
X-GNOME-Autostart-enabled=true
Comment=Start des Cromium Browsers
Name=chromiumstart
Exec=/usr/bin/chromium-browser --noerrdialogs --disable-session-crashed-bubble --disable-infobars --kiosk http://www.xyl.ch

Raspberry Pi, Raspbian Jessie: Display nicht ausschalten

Sofern wir nicht möchten, dass nach einem Start das Display ausschaltet, auch wenn keine Maus und/oder Tastatur am System angeschlossen ist, müssen wir folgende Datei anpassen. Mit diesen Anpassungen deaktivieren wir auch den Bildschirmschoner (welcher standartmässig auf blank eingestellt ist).

$ sudo nano /etc/lightdm/lightdm.conf

In dieser suchen wir den beschriebenen Abschnitt und ergänzen folgendermassen.

[SeatDefaults]
xserver-command=X -s 0 -dpms

 

Raspberry Pi, Raspbian Jessie: Display rotieren/drehen

Um bei einem Raspberry Pi das Display Beispielweise um 90 Grad umkehren zu können, muss folgende Konfigurationsdatei angepasst werden.

sudo nano /boot/config.txt

Danach kann (vorzugsweise am Ende der Datei) folgendes ergänzt oder angepasst werden.

display_rotate=

Wobei:

0 = Normale Darstellung
1 = um 90 Grad drehen
2 = um 180 Grad drehen
3 = um 270 Grad drehen

Weiter:

0x10000 horizontal spiegeln
0x20000 vertikal spiegeln

Auf Raspbian Jessie: Apache, PHP 7, MariaDB & WordPress installieren

Ausgangslage

Wir installieren auf einem Raspberry Pi, auf welchem das Grundbetriebsystem Raspbian Jessie installiert ist, den Apache Webserver, PHP 7 und die Datenbanksoftware MariaDB. Danach erweitern wir mit Tools.

Raspberry PI Vorbereitung

Zur Verwaltung des Systems via Remote ist eine Installation von SSH sinnvoll.

sudo sudo raspi-config

Unter Interfacing options kann ssh gewählt werden. Dort kann Enable or disable ssh server gewählt werden.

Danach können wir mit dem Benutzer pi und dem Standardpasswort raspberry einloggen.

Als erstes machen wir ein Systemupdate.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Quellen hinzufügen

Da wir auf externe Paketquellen angewiesen sind, installierne wir diese nach einem ersten erfolgreichen Systemupdate.

sudo nano /etc/apt/sources.list

Wir fügen folgende weitere Zeile hinzu.

deb http://mirrordirector.raspbian.org/raspbian/ stretch main contrib non-free rpi

Wir verwenden nur die zusäzlichen Programme dieser neuen Quelle, nicht alle. Daher erweitern wir unser

sudo nano /etc/apt/preferences

Mit folgendenen Einträgen.

Package: *
Pin: release n=jessie
Pin-Priority: 600

Danach machen wir nochmals ein Systemupdate.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Serversoftware installieren

Wir installieren die Datenbanksoftware MariaDB:

sudo -y apt-get install mariadb-server mariadb-client

Es kann zur Passwortaufforderung kommen. Dieses Passwort wird dann benötigt, um auf den DB-Server zugreifen zu können.

Danach installieren wir den Webserver Apache 2.

apt-get -y install apache2

Nun können wir schon mit dem Browser auf unsere IP, auf welcher unser Raspberry antwortet surfen: http://172.25.2.2/ und erhalten einen Willkommensbildschirm.

Weiter installieren wir PHP 7.

sudo apt-get -t stretch -y install php7.0 php7.0-mysql php7.0-curl php7.0-gd php7.0-zip php7.0-fpm php7.0-cli php7.0-opcache php7.0-json php7.0-mbstring php7.0-xml libapache2-mod-php7.0

Danach richten wir PHP 7 PFM, welches unter Apache 2 läuft ein.

sudo a2enmod proxy_fcgi setenvif
sudo a2enconf php7.0-fpm
sudo systemctl restart apache2

Auf unserem Raspberry Pi können wir nun unsere erste PHP 7 Seite erstellen, eine PHP-Info Webpage. Dies kann einfach über ein erstes PHP-File erreicht werden.

sudo nano /var/www/html/info.php

Mit folgendem Inhalt.

<?php 
phpinfo(); 
?>

Nun können wir wiederum mit dem Browser auf unsere IP des Raspberrys surfen und erhalten beim Aufruf von info.php nachfolgende Seite.

 

Administrationssoftware installieren

Wir installieren phpMyAdmin (Stand des Downloads: 29.03.17) und eine WordPress-Instantz. phpMyAdmin um die Datenbanken bearbeiten zu können. Dann als Ziel des Setups soll WordPress auf unserem Raspberry Pi laufen.

phpMyAdmin

cd /var/www/html/
sudo wget https://files.phpmyadmin.net/phpMyAdmin/4.6.6/phpMyAdmin-4.6.6-all-languages.zip
sudo unzip phpMyAdmin-4.6.6-all-languages.zip
sudo mv phpMyAdmin-4.6.6-all-languages pma

Wir setzen im phpMyAdmin ein geheimes Passwort (blowfish_secret).

sudo nano pma/config.sample.inc.php

Wir gehen an die Stellen, an welcher sich blowfish_secret befindet geben und eine einmalige, krpytische Zeichenfolge ein. Dies muss pro phpMyAdmin Installation gemacht werden. Danach wird wir das Sample umbenannt.

sudo mv pma/config.sample.inc.php pma/config.inc.php

Nun können wir mittels Browser auf unsere Adresse aufs phpMyAdmin zugreifen: http://172.25.2.2/pma/ und erhalten folgende Seite, auf welcher wir mit dem Benutzer root und dem zuvor in der MariaDB-Installation festgelegtem Passwort einloggen können.

WordPress

WordPress installieren wir unter der Adresse /wordpress. Dazu laden wir WordPress und machen die allgemeinen Voreinstellungen.

cd /var/www/html
sudo wget https://wordpress.org/latest.zip
sudo unzip latest.zip
sudo chown -R www-data:www-data wordpress/

Nun können wir schon mit unserem Browser auf http://172.25.2.2/wordpress. Uns fehlt noch eine Datenbank. Hier erstellen wir eine Datenbank und einen dazugehörenden Benutzer. Dies geschieht am einfachsten über phpMyAdmin.

Wir wählen uns ins phpMyAdmin ein, wählen Benutzerkonten und richten einen Neuen Benutzer ein. Es ist wichtig, dass wir gleich „Erstelle eine Datenbank mit gleichem Namen und gewähre alle Rechte.“ anwählen. Somit wird ein Benutzer und eine Datenbank erstellt.

Nun richten wir WordPress ein, indem wir als erstes die Datenbankinformationen angeben und weiter die Seite konfigurieren.

Wenn Bind 9.9 die Slave-Zonen binary speichert

Könne das nicht sonderlich sinnvoll sein. Wir prüfen ja teilweise die Einträge auch wieder. Generell aber macht es ja sinn. Wer dennoch seine Slave-Zone in Textformat haben will, kann entweder in der Zone selbst oder im Haupt-Conf (unter Options) folgendes ergänzen.

masterfile-format text;

Beispiel eines Zoneneintrages:

  zone "hallowelt.ch" in {
                type slave;
                notify no;
                file "data/hallowelt.ch";
                masterfile-format text;
                masters { 10.10.10.111; };
        };

Hostanmen von CentOS 7 anpassen

Bevor wir wechseln, checken wir den Hostnamen mal.

 [root@localhost ~]# hostname
 localhost.localdomain

Danach ändern wir diesen mit den folgenden Befehlen.

Erst schauen wir nochmals, was unser Status des Hostamens ist.

hostnamectl status

Wir erhalten folgendes Ergebnis zu dem aktuellen Namen.

  Static hostname: hallo.mva-n.net
        Icon name: computer-vm
          Chassis: vm
       Machine ID: 67e84deedf5a4d7b8b6f7cccacfc5861
          Boot ID: 2461b4eaa8c140deb288474358f3487b
   Virtualization: vmware
 Operating System: CentOS Linux 7 (Core)
      CPE OS Name: cpe:/o:centos:centos:7
           Kernel: Linux 3.10.0-327.36.3.el7.x86_64
     Architecture: x86-64

Nun wechseln wir den Hostnamen.

hostnamectl set-hostname hallowelt.mva-n.net

Nach einem Neustart der Maschine erhalten wir den richtigen Namen auch in der Konsole.

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Die MvA Internet Services GmbH wurde im Jahr 1997 gegründet und hat ein stetiges Wachstum innerhalb der Providerbranche miterlebt. Wir haben uns im Laufe der vergangenen 17 Jahre explizit auf spezifische Kundenlösungen und einen direkten, unkomplizierten Support spezialisiert und pflegen noch immer einen sehr engen Umgang mit all unseren Kunden – auch innerhalb modernster Cloud und IT Implementationen im und ums Internet.

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